FFGR Japan · Onsen & Ryokan
Hakone
Mt. Fuji views & luxury ryokan
Die Grosse Erzählung
Hakone ist seit der Edo-Zeit Japans Refugium von Rang, als der gefürchtetste Kontrollposten der Tōkaidō-Straße über dem Lake Ashi stand und Feudalherren auf dem Weg zum Hof des Shōgun an seinen heißen Quellen Rast hielten. Die Berge versehen noch immer ihren alten Dienst und absorbieren die Dringlichkeit Tokyos binnen einer einzigen Stunde. Dampf steigt aus dem Tal bei Ōwakudani auf; der Fuji erscheint und verschwindet über dem See nach eigenem Ratschluss. Seit Generationen unterhalten die bedeutendsten Familien der Hauptstadt Villen zwischen diesen Zedern, angezogen von Wassern, die Reisende seit zwölf Jahrhunderten besänftigen — und von einer Qualität der Stille, die keine Stadt herzustellen vermag.
Hakone ist Tokyos müheloseste Flucht: der Tomei Expressway nach Süden, dann die Odawara-Atsugi Road den Bergen entgegen und der Aufstieg durch Serpentinen und Zedernschatten — rund neunzig Minuten von Tür zu Tür. Die Mercedes S-Klasse nimmt die Bergstraßen mit gefasster Autorität; Familien bevorzugen den Alphard Executive Lounge, dessen Fond ein Salon in Bewegung ist. Manche Gäste erbitten für den Aufstieg den Hakone Turnpike, an klaren Morgen füllt der Fuji am Scheitelpunkt die Windschutzscheibe — Ihr Chauffeur weiß bereits im Morgengrauen, ob der Berg Besucher empfängt. Türen öffnen sich ohne ein Wort; Schirme erscheinen vor dem ersten Tropfen Bergregen. Die Fahrt ist kurz, doch nichts an ihr ist eilig.
Gōra Kadan, errichtet auf der einstigen Sommervilla einer kaiserlichen Familie, bleibt die maßgebliche Adresse des Tals — private Freiluftbäder, Kaiseki im Zimmer serviert, Stille als Grundsatz. Das Hakone Open-Air Museum stellt Picasso und Henry Moore vor die Bergflanke; das Okada Museum of Art belohnt einen langsameren Nachmittag. Bitten Sie Ihren Chauffeur um den Hakone Shrine im ersten Licht, dessen zinnoberrotes Torii im See steht, ehe die Fotografen eintreffen. Im Herbst färben sich die silbernen Susuki-Gräser von Sengokuhara am späten Nachmittag golden; im Winter vertieft der Schneefall das Vergnügen eines jeden Bades. Man kehrt verwandelt nach Tokyo zurück — und ein wenig widerstrebend.
Hakone — Gallery

